Schul-Hofflohmarkt 2019

Stadtmeisterschaft im Fußball 2019

Unsere Mannschaft holte den 1. Platz:

Herzlichen Glückwunsch!!!

Stadtmeisterschaften Tischtennis 2018

Stadtmeisterschaft Kölner Förderschulen Tischtennis
Unsere Mannschaft holt den zweiten Platz!

Unterricht

Grundsätzliche Prinzipien der Unterrichtsarbeit „Direkt und erforschend – individuell und gemeinsam – strukturiert und motivierend“

An unserer Schule setzen wir gemeinsam grundlegende Prinzipien der Unterrichtsarbeit um, die sich auf strukturelle, didaktisch-methodische als auch (sonder-)pädagogische Aspekte von Bildung und Erziehung beziehen. Als ein wesentlicher Aspekt unserer Unterrichtsarbeit kann genannt werden, dass der Schullalltag an unserer Schule bestimmten, immer wiederkehrenden Ritualen folgt, die sowohl für den Bereich der Grund- als auch für den Bereich der Hauptschule Gültigkeit beanspruchen können. Diese sind im Einzelnen:

 

  • die Transparenz über den unterrichtlichen Jahresablauf durch ein schulinternes Leistungskonzept und die Arbeit mit Kompetenzrastern und Förderplänen,

  • die Transparenz über den Tagesablauf bzw. Schulvormittag und damit Vorhersehbarkeit und eine einschätzbare Struktur für die Schüler,

  • die Arbeit mit Hausaufgaben- und Mitteilungsheften, die täglich kontrolliert, aktualisiert und besprochen werden,

  • die ritualisierten Gruppen- und/oder Individualgespräche zur Konfliktklärung,

  • die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung von Arbeitsphasen und Pausen im Sinne einer rhythmisierter An- und Entspannung der Lernanforderungen, immer orientiert an den individuellen Möglichkeiten der einzelnen Schüler.

  • Ein vielfältiges Repertoire an didaktisch-methodischen Vorgehensweisen zur individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler, wie etwa die Arbeit mit Wochenplänen, Stationsarbeit, Werkstattunterricht oder Formen des offenen Unterrichts,

  • das gemeinsames Tagesende im Sinne von ritualisierten Abschlussreflexionen und Verhaltensrückmeldungen,

  • das gemeinsames Aufräumen und Versehen von Klassendienste, der Ausblick auf den Folgetag, die Hausaufgabenbesprechung sowie ein Abschlussspiele, etc.

 

In allen Phasen des Tagesablaufes haben für uns Konfliktklärung und die Erarbeitung von Konfliktlösungsstrategien sowie das Erkennen der eigenen Beteiligung am Konflikt unter der Anleitung der verantwortlichen Lehrkräfte i. S. des Prinzips „Störungen haben Vorrang“ (R. Cohn) oberste Priorität. Damit orientiert sich der Unterricht an unserer Schule an folgenden Prinzipien:

 

  • Konfliktklärung und emotional-soziales Lernen geht vor fächerzentriertem Lernen im Sinne des oben genannten Prinzips „Störungen haben Vorrang“ und als Grundlage für die Förderung des schulischen Lernens, denn „wenn die Lebensprobleme die Lernprobleme überlagern ist schulisches Lernen nicht möglich,

  • ein hohes Maß an Individualisierung und Differenzierung im Inneren und Äußeren,

  • eine prozessorientierte Phasierung der Lernanforderungen d.h. dem individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepasster Phasenwechsel von An- und Entspannung, um eine optimale Lernatmosphäre für die Schüler zu schaffen.

  • ein hohes Maß an individuellen themen- und bedürfniszentrierten sowie fächerübergreifenden didaktisch-methodischen Entscheidungen, immer orientiert am Lern- und Leistungsstand der Klasse/ Schüler unter Einbezug von Projektarbeit, freier Arbeit, etc..

  • der strukturierter Raum i. S. eines standardisierten Classroom-Managements,

  • ein bestimmtes Lehrerverhalten, das sich im Wesentlichen durch transparente Interventionen auszeichnet, die damit berechenbar, gleichbleibend, etc. für unserer Schülerinne und Schüler sind.

 

In Anlehnung an die Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung und der damit verbundenen besonderen Stellung der Klassenführung für den Lernerfolg, sollen

 

  • die äußere Strukturierung von Zeit, Raum,

  • die didaktisch-methodischen Entscheidungen sowie

  • die transparenten Interventionsstrategien der Lehrkräfte

 

dem Kind dazu dienen, inneren Halt zu finden und darauf basierend individuelle Lernfortschritte machen zu können.

 

Im Schuljahr 2012/2013 haben wir uns an unserer Schule besonders mit der Methode des Kooperativen Lernens nach Norman Green auseinandergesetzt. Dies ist ein methodischer Ansatz, der die die Zusammenarbeit der Lerner in Gruppen fördert, mit dem Ziel gemeinsame Ziele zu erreichen. Positive Wechselbeziehungen der Lernenden untereinander werden gefördert und alle Lernenden sind dafür verantwortlich, ihre Teilaufgabe zu erledigen, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Obgleich einige Bereiche der Aufgabe aufgeteilt und individuell erledigt werden, müssen andere durch das Zusammenwirken aller Gruppenmitglieder erarbeitet werden. Dabei kann nur dann mit einem Erfolg gerechnet werden, wenn die einzelnen Teilnehmer sich gegenseitig Feedback geben. Lernende werden in ihren kooperativen Kompetenzen unterstützt. Um die neue Methodik Schritt für Schritt an unserer Schule zu implementieren und nachhaltig wirksam werden zu lassen, haben wir uns zunächst in einer ersten Fortbildungen einen theoretischen Überblick über die Thematik verschafft. In einer zweiten Fortbildung haben wir dann Vorschläge zur Umsetzung des Kooperativen Lernens an unserer Schule gesammelt und dann erste klassenübergreifende Vereinbarungen dazu getroffen.