Schul-Hofflohmarkt 2019

Stadtmeisterschaft im Fußball 2019

Unsere Mannschaft holte den 1. Platz:

Herzlichen Glückwunsch!!!

Stadtmeisterschaften Tischtennis 2018

Stadtmeisterschaft Kölner Förderschulen Tischtennis
Unsere Mannschaft holt den zweiten Platz!

Schulprofil

Kooperationen

Egotherapie – Kölner Therapiezentrum

 

Das Kölner Therapiezentrum stellt sich vor
Das Kölner Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsstörungen, Außenstelle Blumenthalstraße, ist von einer Elternselbsthilfegruppe 1994 in Müngersdorf gegründet worden. Neben dem Hauptstandort gibt es Außenstellen in Lindenthal, Bocklemünd und dem rechtsrheinischen Höhenberg.

Im Mai 2005 haben wir außerdem eine Außenstelle im Agnesviertel Köln-Nippes eingerichtet, angegliedert an die Schule für Erziehungshilfe in der Blumenthalstraße. Das Angebot besteht vorerst aus Ergotherapie einzeln oder in Kleingruppen, soll im Verlauf aber noch ausgebaut werden.

Eltern, die mit ihren Kindern in die Behandlung kommen wollen, brauchen zunächst ein Rezept von ihrem Haus- oder Kinderarzt. Zusätzlich zu dem Anteil der Krankenkasse wird ein Anteil mit der Stadt Köln abgerechnet. Für die Familien entstehen keine Kosten.

Im Falle einer Therapie benötigt das Kölner Therapiezentrum für die Abrechnung mit den Krankenkassen ein Rezept in jedem Quartal. Die Therapie beginnt mit einem Anamnesegespräch mit den Eltern. Hier werden die Probleme und Kompetenzen des Kindes im häuslichen, schulischen und sozialen Umfeld erfragt. Wichtig hierbei ist auch, die Belastung der Eltern zu erfassen und ihnen Hilfen im Umgang mit ihrem Kind aufzuzeigen. Im Anschluss findet eine Sichtstunde mit dem Kinde statt die von zwei Therapeuten unterschiedlicher Fachdisziplinen durchgeführt wird. Ziel ist es, dass Kind entsprechend der verordneten Therapie in unsere Angebote zu integrieren. Ergänzende Aufgaben und Verhaltensbeobachtungen geben Aufschluss über die Bereiche Grob- und Feinmotorik, Wahrnehmungsintegration, Emotional- und Sozialverhalten, Kognition und Motivation. Die vom Arzt verschriebene Therapie wird im interdisziplinären Team durch den Förderplan ergänzt, der wiederum nach Absprache mit dem zuständigen Arzt den Eltern unterbreitet wird. Flankierende Maßnahmen wie Hilfen für die Familie oder Empfehlung weiterer Einrichtungen ergänzen das Angebot. Im Falle ihres Einverständnisses findet die Therapie einmal wöchentlich statt und beginnt, sobald ein entsprechender Therapieplatz verfügbar ist.

Die Arbeit in der Ergotherapie
Die Ergotherapie arbeitet mit Kindern und Jugendlichen in Einzelbehandlung oder in Kleingruppen schwerpunktmäßig auf der Basis der Sensorischen Integrationstherapie (SI-Therapie) nach Jean Ayres.

Grundlage der Behandlung ist eine ganzheitliche Sichtweise des Kindes und hat seine Gesamtentwicklung im Blick. SI-Therapie bewirkt ein Nachreifen des Nervensystems und ist nicht primär störungsorientiert. Hierbei sind folgende Wahrnehmungssysteme (Basissinne) von besonderer Bedeutung:

 

  • das Berührungsempfinden (taktile Wahrnehmung)
  • das Empfinden von Körperstellung und Bewegung (propriozeptive Wahrnehmung)
  • das Gleichgewichtsempfinden (vestibuläre Wahrnehmung)

 

Diese reifen zuerst in der menschlichen Entwicklung und dienen den ersten grundlegenden Erfahrungen. Hinzu kommen die Wahrnehmungen Hören, Sehen, Tasten, Schmecken und Riechen (Fernsinne). Gemeinsam bilden sie das Fundament für die Entwicklung differenzierter Hirnleistungen wie den Erwerb von Bewegung, Handlungsfähigkeit, Sprache, Interaktion und Lernen.

Störungen der Sensorischen Integration beruhen auf mangelhafter Verarbeitung von Sinnesempfindungen. Ohren und Augen können bei isolierter Überprüfung jedoch gut funktionieren. Die Kinder sind unfähig, ihre Eindrücke für den täglichen Gebrauch zu verarbeiten.

Anzeichen Sensorischer Integrationsstörungen können sein:

 

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Aufmerksamkeitsdefizite
  • Hyperaktivität / Passivität
  • Handlungsungeschicklichkeiten
  • Lernschwierigkeiten
  • Störungen im Sozialverhalten
  • Auffälligkeiten der Grob- und Feinmotorik
  • Kommunikations- und Interaktionsprobleme

 

Die Therapie setzt durch gezielte Reizvermittlung an den Basissinnen an. Bewegung dient dabei der aktiven Verknüpfung von Wahrnehmung des eigenen Körpers mit der Wahrnehmung der Umwelt. Hierzu werden verschiedene Handlungs- und Bewegungsangebote ausgewählt und spielerisch auf das Bedürfnis des Kindes abgestimmt. Zum Einsatz kommen Materialien, spezielle Geräte (z.B. Schaukeln), handwerkliche Tätigkeiten, sowie Verrichtungen des täglichen Lebens. Die SI-Therapie soll ein lustvolles Erleben darstellen. Das Kind lernt auf die sensorischen Reize angemessen zu reagieren. Es wird durch seine Eigenaktivität zu immer neuen Erfahrungen gelangen, die ihm die Tür zu weiteren Entwicklungsschritten öffnet.

Die Erfolge der Therapie zeigen sich in der Fähigkeit zur Selbstorganisation mit Leistungssteigerung und verbessertem Selbstvertrauen.

 

Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, können Sie dies unter www.koelner-therapiezentrum.de jederzeit tun!